|
|
|
 |
|
 |
ATLAS |
 |
 |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
ATLAS – A Toroidal LHC Apparatus
|
|
Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus aller Welt haben die Physiker des Max-Planck-Instituts für Physik den Teilchendetektor ATLAS gebaut. ATLAS ist ein Experiment am Large Hadron Collider (LHC), ein Teilchenbeschleuniger am Forschungszentrum CERN in Genf. LHC ist 27 km lang und liegt 100 Meter tief unter der Erde. Der LHC hat 2008 erstmals seinen Betrieb aufgenommen. Im März 2010 wurde das Forschungsprogarmm an diesem Proton-Proton-Beschleuniger gestartet, der mit bisher nie an Beschleunigeranlagen erreichten Energien arbeitet. Forscher aus der ganzen Welt wollen mit Hilfe des LHC der Natur ihre Geheimnisse entlocken.
ATLAS vermisst die Proton-Proton-Kollisionen . Dabei werden Bedingungen erzeugt ähnlich denen kurz nach dem Urknall im frühen, heißen und dichten Universum. Die Forscher erhoffen Erkenntnisse über die fundamentalen Bausteine der Materie und ihrer Wechselwirkung zu gewinnen. Neben dem noch unentdeckten Higgs-Teilchen suchen sie nach neuen Phänomenen, wie der Existenz höherer Raum- und Zeitdimensionen und dem Ursprung der Dunklen Materie, die unser Universum zusammenhält.
ATLAS-SCT
Der Siliziumstreifendetektor (SCT) liegt im Zentrum des Detektors und vermisst die Flugbahnen der Teilchen mit einer Präzision von wenigen 1/100 Millimetern. In einem Magnetfeld können damit die Impulse der Teilchen bestimmt werden.
ATLAS-HEC
Um die Teilchen noch genauer zu identifizieren, ist es notwendig, ihre Energie mit Hilfe von Kalorimetern zu messen. Das Flüssig-Argon-Kalorimeter (HEC) weist diese Energie nach, indem es die Teilchen (außer Neutrinos und Myonen) vollständig abbremst.
ATLAS-MDT
Myonen sind Teilchen, die im Detektor nur wenig Energie verlieren. Sie verlassen das Kalorimeter ungebremst und werden im Myonen-Spektrometer außerhalb des Kalorimeters nachgewiesen. Die Detektoren für Myonen (MDT) wurden am Institut kunstruiert und hergestellt.
|
 |
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
|
 |
|
|