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Frohe Festtage und ein erfolgreiches Jahr 2018!

Das Max-Planck-Institut für Physik wünscht eine frohe Weihnachtszeit, einen schönen Jahresausklang und einen guten Rutsch ins nächste Jahr! Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück – und freuen uns auf interessante Erkenntnisse und spannende Ereignisse im Jahr 2018.

Winterstimmung am Max-Planck-Institut für Physik (Foto: S. Goecke)

Das Jahr 2017 war geprägt von einer Vielzahl verschiedener Aktivitäten. So wurde unter der Federführung des MPI für Physik der Forschungsverbund MADMAX ins Leben gerufen. Ziel der daran beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, Axionen als mögliche Kandidaten für Dunkle Materie nachzuspüren.

Entscheidende Fortschritte gibt es beim Belle II-Experiment im Japan. Nach Studien mit einem Test-Detektor soll im Frühjahr 2018 der eigentliche Pixel-Vertex-Detektor eingebaut werden. Damit wird es möglich sein, Zerfälle, die sich aus der Kollision von Elektronen und Positronen ergeben, genauestens nachzuverfolgen und auszuwerten.

Auch im CTA-Projekt geht es zügig voran. Nach kurzer Bauzeit steht nun das Grundgerüst für das erste große Teleskop – eines von insgesamt 100 Teleskopen, die auf La Palma, Spanien und Chile entstehen sollen.

100 Jahre Max-Planck-Institut für Physik

Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres waren sicherlich die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Instituts, die der Tag der offenen Tür am 24. Juni 2017 einläutete.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Treffen sich zwei Teilchen ..." und lockte etwa 1.700 Besucherinnen und Besucher an. Sie konnten sich über aktuelle Experimente informieren, zum Beispiel ATLAS, GERDA und CRESST, und darüber, wie die teils hochempfindlichen Instrumente und Apparaturen gebaut werden.

Vom 10.-12. Oktober 2017 fand ein viel beachtetes wissenschaftliches Symposium statt. Es blickte auf die Errungenschaften der letzten 100 Jahre zurück. Sie bilden den Nährboden für aktuelle Entwicklungen und zukünftige Trends in der Teilchenphysik, die ebenfalls ausführlich diskutiert wurden.

Anschließend beging das MPP sein Jubiläum in einem offiziellen Festakt. Mit Staatsministerin Ilse Aigner, Stadträtin Kristina Frank und dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Martin Stratmann. In ihren Ansprachen würdigten sie die wissenschaftlichen Leitungen des Instituts und hoben seine Bedeutung als Wissenschaftsstandort hervor.

Großen Anklang fand auch die Geburtstagsparty am Abend, auf der rund 250 Gäste mit Comedy, Band und Dancefloor-Sounds zusammen feierten.