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Halina Abramowicz übernimmt Führungsrolle im Strategieprozess für die Teilchenphysik

Am CERN wurde kürzlich eine neue Runde für die Erarbeitung künftiger Strategien in der Teilchenphysik in Europa eröffnet. Unter der Leitung von Halina Abramowicz nimmt der Ausschuss „European Strategy for Particle Physics (ESPP)“ ab sofort seine Arbeit auf. Abramowicz ist Professorin an der Tel Aviv University und seit 2008 Externes Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Institut für Physik.

Prof. Dr. Halina Abramowicz (Foto: privat)

Ziel des neu einberufenen ESPP-Gremiums ist es, bis 2020 Strategien für die Teilchenphysik der Zukunft zu erarbeiten. Die erste Aufgabe des ESPP besteht zunächst darin, den inhaltlichen und zeitlichen Fahrplan für den Strategieprozess zu entwickeln. Diese Vorschläge sollen im Mai 2020 im CERN Council, der obersten Entscheidungsebene am CERN, verabschiedet werden.

Zur Vorsitzenden der aktuellen ESPP-Runde hat das CERN Council Wissenschaftlerin Halina Abramowicz gewählt. Sie war von der deutschen Vertretung im CERN Council als Kandidatin nominiert worden. „Die Entwicklung und Umsetzung einer europäischen Strategie ist ein bedeutsamer Schritt, um das Feld der Teilchenphysik auch künftig erfolgreich und effizient zu gestalten“, sagt Siegfried Bethke, Direktor am Max-Planck-Institut für Physik und Mitglied des CERN Council. „Wir hoffen auf eine lebhafte Beteiligung der europäischen Teilchenphysik-Community, um alle innovativen Ideen und zukunftsweisenden Vorstellungen berücksichtigen zu können.