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Humboldt-Forschungspreis für Mirjam Cvetic – renommierte Stringtheoretikerin kommt ans Max-Planck-Institut für Physik

Mit Mirjam Cvetič hat eine weltweit bedeutende Teilchenphysikerin den mit 65.000 Euro dotierten Carl Friedrich von Siemens-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Cvetic forscht und lehrt als Professorin an der University of Pennsylvania in Philadelphia, USA. Ihren mit dieser Auszeichnung verbundenen Forschungsaufenthalt in Deutschland wird Cvetič am Max-Planck-Institut für Physik und an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) verbringen.

Prof. Mirjam Cvetič

Prof. Mirjam Cvetič (Foto: privat)

Cvetič gilt als herausragende Expertin für grundlegende Fragestellungen in der Stringtheorie und deren Konsequenzen für die fundamentale Teilchenphysik. Zudem forscht sie auf dem Gebiet der Phänomenologie, das theoretische Berechnungen auf die experimentelle Teilchenphysik überträgt. Vor diesem Hintergrund untersucht sie auch die Auswirkungen, die (string-)theoretische Modelle auf Experimente haben – und verknüpft somit die beiden zentralen Felder der modernen Teilchenphysik.

Für den Humboldt-Preis war Mirjam Cvetič von Dieter Lüst, Direktor am Max-Planck-Institut für Physik und Professor für Stringtheorie und Mathematische Physik an der LMU für den Humboldtpreis nominiert worden. Lüst: „Wir beglückwünschen unsere Kollegin zur Verleihung dieser renommierten Auszeichnung – und freuen uns auf die gemeinsamen Forschungsvorhaben, die wir in den Münchener Arbeitsgruppen durchführen werden.“