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Zwei Forschende am Max-Planck-Institut für Physik sind mit den begehrten Fördermitteln des European Research Council (ERC) ausgezeichnet worden. Karoline Schäffner und Marius Wiesemann erhalten jeweils einen ERC Consolidator Grant in Höhe von etwa 2 Millionen Euro. Die Wissenschaftlerin arbeitet an neuartigen Nachweistechniken für das Dunkle Materie-Experiment COSINUS. Ihr Kollege befasst sich mit innovativen Berechnungsmethoden, mit denen sich Teilchenkollisionen mit hoher Präzision simulieren lassen.

Seit Anfang Mai ist Vladislav Kupriyanov als Capes-Humboldt-Stipendiat am Max-Planck-Institut für Physik. Der Wissenschaftler beschäftigt sich primär mit Aspekten zur Quantisierung der Stringtheorie sowie der M-Theorie und wird mit der Gruppe von Dieter Lüst, Direktor am Max-Planck-Institut für Physik, zusammenarbeiten.

"Wir freuen uns sehr auf die wissenschaftliche Verstärkung unserer Stringtheorie-Gruppe", sagt Gruppenleiter Lüst. "Vladislav Kupriyanov hat sich mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der nicht-kommutativen Geometrie international einen sehr guten Namen gemacht. In den letzten Jahren hat er einige sehr originelle Arbeiten geschrieben, die für uns von großem Interesse sind."

Kupriyanov hat an der Universität von Sao Paulo promoviert und verbrachte dort auch einige Jahre als Postdoc. Seit 2011 ist er Assistenzprofessor der Federal University of ABC, ebenfalls in Brasilien. Sein Forschungsaufenthalt am MPI für Physik erstreckt sich auf zwei Jahre.

Das Capes-Humboldt-Forschungsstipendienprogramm ist ein gemeinsames Stipendienprogramm der Alexander von Humboldt-Stiftung und der brasilianischen Wissenschaftsförderorganisation Capes (Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior).