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Stringtheorie
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Stringtheorie

Die Stringtheorie ist eine aussichtsreiche Lösung für ein tiefgreifendes Problem: wie verhält sich die alltägliche Gravitation bei geringen Abständen, in denen sich die Phänomene der Quantenphysik bemerkbar machen?


Im grundlegenden neuen Ansatz der Stringtheorie sind die fundamentalen Objekte der Physik keine Punktteilchen mehr, sondern eindimensionale Objekte, sog. Strings. Es hat sich gezeigt, dass die Strings zum einen supersymmetrisch sein müssen, und sich zum anderen durch eine zehndimensionale Raum-Zeit bewegen. Diese Annahme hat viele Konsequenzen. Wie beispielsweise, dass neben den Strings auch höher-dimensionale Objekte, sog. D-Branen, vorhanden sind.


Eine grundlegende Frage, mit der sich die Stringtheoriegruppe beschäftigt, ist, wie sich unsere gewohnte vierdimensionale Raum-Zeit mit der uns bekannten Physik aus dieser höher-dimensionalen Theorie ableiten lässt. Außerdem gibt es in der Stringtheorie überraschende Beziehungen, sog. Dualitäten, zwischen zunächst verschiedenen physikalischen Theorien. Eine dieser Dualitäten, die AdS/CFT-Korrespondenz, stellt eine Beziehung zwischen Gravitationstheorien und Quantenfeldtheorien her. Dabei steht AdS für den gekrümmten Anti-de Sitter-Raum und CFT für konforme Feldtheorie. Damit stellen Theoretiker am MPP neue Verbindungen her zwischen der Stringtheorie und der Physik der starken Wechselwirkung, die zwischen Quarks und Gluonen herrscht.


Webseite der Theoriegruppe
http://wwwth.mpp.mpg.de/



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