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Wo sich Teilchen treffen – Tag der offenen Tür am Max-Planck-Institut für Physik

Etwa 2.500 Besucherinnen und Besucher, darunter viele Kinder, kamen am 1. Juni 2019 ans Max-Planck-Institut für Physik. Unter dem Motto "Treffen sich zwei Teilchen ..." hatte das Institut wieder einem Tag der offenen Tür organisiert.

Die Besucher bekamen ein attraktives Programm mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen geboten: Wie schwierig es ist, Elektronen mit einer bestimmten Energie zu messen, ließ sich an einer Minigolf-Bahn testen, auf der ein Ball durch und über verschiedene Hindernisse bugsiert werden musste. Den Belle II-Detektor, mit dem Forscher das Antimaterie-Rätsel lösen wollen, konnte man mit einer VR-Brille dreidimensional erleben.

Im großen Hörsaal des Instituts berichteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, mit welchen Projekten sie sich aktuell beschäftigen.

Doch nicht nur die Forschungsgruppen zeigten, wie und woran sie arbeiten. Großer Andrang herrschte auch in die elektronischen und mechanischen Werkstätten des Instituts. Hier zeigten die Mitarbeiter die modernen Techniken und Instrumente, die wissenschaftliche Experimente überhaupt erst möglich machen: zum Beispiel die Herstellung von Silikonchips und Platinen, 3D-Drucker oder Präzisionsmaschinen zum Fräsen und Schneiden von Bauteilen.

Der Legowettbewerb „Bau deinen eigenen Teilchendetektor“ und die Teilchenjagd quer durchs Institut kamen vor allem bei den jüngeren Besuchern gut an.

Der nächste Tag der offenen Tür findet voraussichtlich im Frühsommer 2021 statt.