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Lokale und Zentrale Gleichstellungsbeauftragte (MPP und MPG)

Sie können sich an die Gleichstellungsbeauftragten wenden, wenn Ihr Anliegen Aspekte sexualisierter Diskriminierung beinhaltet und damit die Gleichstellungsgrundsätze und der Code of Conduct der Max-Planck-Gesellschaft verletzt werden. Zum Beispiel, wenn Sie sich aufgrund Ihres Geschlechts oder Ihrer Geschlechterrolle benachteiligt fühlen oder wenn Ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht ermöglicht wird. Wenn die Gleichstellungsbeauftragte Ihre Beschwerde für berechtigt hält, kann sie zur Konfliktklärung und Lösung des Problems aktiv beitragen.

Dr. Teresa Barillari, die Lokale Gleichstellungsbeauftragte am MPP und die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte sind – ebenso wie Vorgesetzte, Personen mit Leitungsfunktion, der (Gesamt)Betriebsrat und die Schwerbehindertenvertretung – Ansprechpartnerinnen in Fällen sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt.

Die erste Beschwerde kann formlos eingereicht werden. Während Vorgesetzte und Personen mit Leitungsfunktion je nach Schwere des Vorwurfs und wegen ihrer Fürsorgepflicht verpflichtet sind, Hinweisen zu sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt umgehend nachzugehen, müssen und dürfen Gleichstellungsbeauftragte erst handeln, wenn Sie von Ihnen dazu mandatiert wurden. Sie haben Schweigerecht und Schweigepflicht. 

Bedingung für jeden weiteren Schritt ist ein von der Beschwerdeführenden Person unterschriebenes Protokoll des Vorfalls. Ab diesem Zeitpunkt geht eine Information an die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte, falls diese bis dahin nicht beteiligt war.