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3. und 4. Juli 2017: Workshop zum elektronischen Upgrade des ATLAS-Myon-Detektors

Der neu entwickelte Chip für das neue Auslesesystem der Myonkammern, die im HL-LHC zum Einsatz kommen werden.(Foto: M. Fras/MPP)

Der Large Hadron Collider (LHC) am CERN wird bis zum Jahr 2025 umfassend modernisiert: Der HL-(High Luminosity-)LHC soll die zehnfache Strahlenintensität aufweisen. Damit steigen die Möglichkeiten, neue Teilchen zu entdecken und die Eigenschaften bekannter Teilchen wie des Higgs-Bosons genauer zu bestimmen. Als Konsequenz der vielfach höheren Teilchenraten muss das elektronische Auslesesystem des Myon-Detektors von Grund auf erneuert werden.

Das MPP spielt eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer Readout-Konzepte und Elektronik, angefangen beim Design von Chips mit integrierten Schaltungen bis hin zur Installation und zum Betrieb der Myondetektoren.

Auf dem internationalen Workshop kommen Experten aus Europa und den USA zusammen, um aktuellen Stand der Myon-Elektronikentwicklung für den HL-LHC zu diskutieren. Außerdem besprechen sie die nächsten Schritte zur Umsetzung. Dafür sind sieben Jahre vorgesehen. Grundlage dafür ist der „Technical Design Report for the ATLAS Muon Spectrometer Phase-II Upgrade”, der am 7. Juli 2017 veröffentlicht wird.