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Prof. Dr. Wolfgang Hollik

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Prof. Dr. Wolfgang Hollik
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Forschungsschwerpunkte

Phänomenologie der Hochenergiephysik, Supersymmetrie, Strahlungskorrekturen, Elektroschwache Präzisions-Observablen, Entwicklung von rechnergestützten Methoden zur automatisierten Berechnung von Schleifenkorrekturen und Hochenergie-Prozessen.
Website Phänomenologie

Vita

Der Theoretische Physiker Prof. Wolfgang Hollik beschäftigt sich vor allem mit der „Phänomenologischen Elementarteilchenphysik“. Dabei geht es um Vorhersagen von Theorien, wie die Eigenschaften der von ihnen beschriebenen Teilchen sich in den Beschleunigerexperimenten, beispielsweise am Kernforschungszentrum CERN in Genf, beobachten lassen. Eine dieser Theorien mit neuen Teilchen ist die sogenannte Supersymmetrie, an der Prof. Hollik arbeitet. Diese besagt, dass die Materiebausteine (Elementarteilchen), aus denen unsere Welt besteht, spiegelverkehrte „Verwandte“, sogenannte supersymmetrische Teilchen, besitzen. Damit bewegen sich Prof. Hollik und die Wissenschaftler am Institut in theoretischen Modellen jenseits des derzeit bekannten physikalischen Weltbilds.

Prof. Hollik wurde 1951 in Würzburg geboren, wo er auch Physik studierte und promovierte. 1989 habilitierte er in Theoretischer Physik an der Universität Hamburg und forschte 1989 und 1990 am CERN in Genf. Von 1990 bis 1993 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Physik in München, dann nahm er eine Professur für Theoretische Physik an der Universität Karlsruhe an. 2002 kehrte er als Direktor an das Max-Planck-Institut in München zurück, das er von 2006 bis 2012 als geschäftsführender Direktor leitete.

Ämter

  • Leiter des Instituts für Theoretische Physik der Universität Karlsruhe (1993-2002)
  • DESY Physics Research Committee (seit 2002); BMBF-Gutachterausschuss "Hochenergie-physik" (1999-2005)
  • Sprecher der International Max Planck Research School Elementary Particle Physics (seit 2005)

Veröffentlichungen

Towards high-precision predictions for the MSSM Higgs Sector.
Eur. Phys. J. C 28, 133 (2003).
Degrassi, G., S. Heinemeyer, P. Slavich, G. Weiglein

Electroweak Physics.
Acta Phys. Polon 35, 2533 (2004).
Hollik, W.

The effective electroweak mixing angle with two-loop fermionic contributions.
Nucl. Phys. B 731, 213 (2005).
Hollik, W., U. Meier, S. Uccirati

Electroweak precision observables in the Minimal Supersymmetric Standard Model.
Physics Reports 425, 265 (2006).
Heinemeyer, S., W. Hollik, G. Weiglein

Higgs-mass dependence of the effective electroweak mixing angle at the two-loop level.
Phys. Lett. B 632, 680 (2006).
Hollik, W., U. Meier, S. Uccirati