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Max-Planck-Institut für Physik begrüßt neue Azubis

Fünf junge Leute haben ihre Ausbildung am Max-Planck-Institut für Physik (MPP) begonnen. Ausbildungsleiter Engelbert Modjesch und Mitglieder der Fach- und Personalabteilungen hießen die neuen Azubis willkommen und wünschten ihnen viel Erfolg für ihre Lehrzeit. In den nächsten drei Jahren werden sie zu Industriemechanikern (Feingerätebau) und Elektronikern für Geräte und Systeme ausgebildet.

Fünf neue Azubis für das MPP: (von li.) Daniel Witte, Anton Pranjic, Vincent Grüninger, Janick Albrecht und Samuel Dick. (Foto: B. Wankerl/MPP)

Seit 1996 bietet das MPP eine Berufsausbildung für Elektroniker/innen an. Im Jahr 2000 folgte der Ausbildungszweig „Industriemechaniker/in“. Knapp 90 Azubis haben seither eine Ausbildung am MPP durchlaufen.

Das MPP bietet seinen Lehrlingen eine anspruchsvolle und hochwertige Ausbildung. „Unsere Werkstätten und Labore produzieren Bauteile und Komponenten für die internationale Spitzenforschung – sei es für Teleskope oder für Experimente an Teilchenbeschleunigern“, erklärt Ausbildungsleiter Engelbert Modjesch. „Daher orientiert sich auch unsere Ausbildung an höchsten technischen Standards.“

Ausbildung auch für junge Frauen attraktiv

Besonders stolz ist Modjesch darauf, dass bis auf eine Ausnahme alle seine Schützlinge ihren Abschluss gemacht haben. Bei Unternehmen stehen die Berufsanfänger mit MPP-Ausbildung hoch im Kurs: Die meisten fanden innerhalb kürzester Zeit einen Arbeitsplatz in der Industrie oder Forschung - andere besuchten weiterführende Schulen.

Begehrt sind die Ausbildungsplätze auch bei jungen Frauen. Obwohl technische Ausbildungswege nach wie vor eine Männerdomäne sind, hat das MPP fast 20 Prozent weibliche Azubis – Tendenz steigend. „Die Frauen sind dabei sehr erfolgreich“, sagt Modjesch, „erst 2014 gewann eine Absolventin den mit 750 Euro dotierten Ausbildungspreis der Max-Planck-Gesellschaft.“